Biographie

Markus Vorzellner

geboren in Wien; studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Elisabeth Dvorak-Weisshaar und Harald Ossberger.
Neben Soloabenden vor allem im kammermusikalischen Bereich tätig, mit dem Schwerpunkt auf Liedbegleitung. Zusammenarbeit im vokalen Bereich u.a. mit: John Dickie, Paul Armin Edelmann, Peter Edelmann, Bernarda Fink, Gabriele Fontana Heinz Holecek, Wolfgang Holzmair, Eva Lind, Herbert Lippert, Elisabeth von Magnus, Eva Marton, Brigitte Poschner, Ildikó Raimondi, Kurt Rydl, Michael Schade, Georg Tichy, Jean-Luc Viala, Peter Weber, Helmut Wildhaber oder Heinz Zednik. Im instrumentalen Bereich u.a. mit Barbara Moser www.barbaramoser.info oder Alfred Hertel

Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Tätigkeit u.a. Konzerthalle Hamburg, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien, Grazer Oper, ACF New York, sowie im Rahmen zahlreicher Festivals wie Styriarte, Haydntage Eisenstadt, Klangbogen Wien oder Carinthischer Sommer.

Seit nunmehr zwanzig Jahren erfolgt, beeinflußt durch Harald Ossberger, eine verstärkte Beschäftigung mit dem Hammerklavier als Solist und Begleiter namhafter Interpreten alter Musik wie Elisabeth von Magnus oder Hermann Ebner.
Auf einem solchen Instrument erfolgte im Rahmen der Internationalen Millenium Konferenz 1996 in Ottawa das Nordamerika-Debut.
Zahlreiche Auftritte als Cembalist, solistisch, als Begleiter, sowie im Continuo. Als solcher Mitglied oder Gast bei Ensembles Alter Musik, u.a. bei der Wiener Akademie, der Ungarischen Nationalphilharmonie, sowie dem Ensemble Lyrique Amsterdam.

Häufige (Ur)aufführungen zeitgenössischer Musik im In- und Ausland, als Solist und Begleiter, u.a. mit Alfred Hertel oder im Klavierduo mit Lieselotte Theiner.

Weitere Schwerpunktsetzung im Bereich der Unterhaltungsmusik, speziell des Wiener-Liedes und der Komödienlied-Literatur. Auf diesem Sektor spezielle Zusammenarbeit u.a. mit Ulrike Beimpold, Gabriele Schuchter, Heinz Holecek, Heinz Zednik, Alfons Haider, Klaus Rott, Wilfried Scheutz oder Franz Suhrada.
 
Intensive Korrepetitionstätigkeit im Rahmen von Meisterkursen, u.a. bei KSin Prof. Sylvia Geszty, dem Rascher-Saxophonquartett, KS Prof. Kurt Equiluz,  KS Heinz Zednik, KSin Grace BUMBRY oder KS Prof. Peter Schreier. Von 1996 - 2000 Studienkorrepetitor bei KS Prof. Walter Berry. Außerdem bei zahlreichen Interpretationskursen, u.a. im Rahmen der Musikfabrik Edelhof oder der Vokalsommerakademie Eisenstadt.
Als Korrepetitor wird auf das Zusammenwirken von Interpretation und gesangstechnischen Zugängen besonderer Wert gelegt, wobei die Zusammenarbeit mit einigen der weltbesten SängerInnen und LehrerInnen die besten Voraussetzungen dafür bietet, eine solche Arbeit mit Motivation angehen und mit Erfolg abschließen zu können.

Im wissenschaftlichen und essayistischen Bereich tätig.

Publikationen.

  • Otto Strobl - Ein Komponist aus dem Burgenland (Rötzer Eisenstadt, 1996)

  • „Halt fest im Aug’ das Ziel...“ („Rienzi“-Programmheft der Wiener Staatsoper 1997)
  • Walter Marinovic oder Die Diktatur des Schönen (Eigenverlag 1997)
  • Der Neue Merker. Rechtsextremismus für Wien und alle Welt (Eigenverlag 1997)
  • Zur Rezeption Oswald Kabastas in MUSICA. in: "Musik soll nicht bloß tönen, sie muß leben". Die Beiträge zum 2. Internationalen Oswald Kabasta

       Symposion vom 16. bis 19. Mai 1996 (Edition Strahalm 1998)

  • Vom finsteren Tyrannen zum hehren Helden (Radamisto-Programmheft der Salzburger Festspiele 2002)
  • „Ich weiß nicht, was das sein soll überhaupt“ - Leni Riefenstahl und die Dialektik der Simplifizierung (Spurensuche 1-4/2002)
  • Der Lügen-Zauber des Karfreitag (Der Freidenker)
  • „Sprachliche Negation unaussprechlichen Leids?“ - Zur Kritik Konstantin Kaisers an der „Wiener Gruppe“.
        in: Clemens K. Stepina (hrsg.): „ich habe den sechsten sinn“. Akten des Konrad-Bayer-Symposions 2004 (2006)
  • "Glauben sollst du, was ich dir sage" - Wagner-Verehrung und ihre Auswüchse in Deutschland und Österreich seit 1945 (ÖMZ 6/2012)
  • "Figlia! Mio padre" - Vater-Tochter-Beziehungen in den Opern Giuseppe Verdis („Rigoletto“-Programmheft der Wiener Staatsoper 2014)
  • zahlreiche Essays für das EXTRA der „Wiener Zeitung“
  • Herausgeber des Symposionsberichts „Adorno hören“ (edition volkshochschule 2005, mit Robert Streibel)
  • Herausgeber des Symposionsberichts „Mozart (v)erklären“ (Präsens Verlag 2009, mit Richard Steurer)

    • Intensive Vortragstätigkeit: Opernmatineen, Einführungsvorträge u.a. bei der „Neuen Oper Wien“ oder der "Hietzinger Bezirksakademie", sowie Vorlesungen über musik- und kulturhistorische, ästhetische oder politische Themen, u.a. im Rahmen der Wiener Volksbildung, bei der „Aktion gegen den Antisemitismus“, der „Sozialistischen Jugend“ oder auf Einladung des Cafe Philosophique oder des Klub logischer Denker.


  • Markus Vorzellner

    Viennese pianist Markus Vorzellner studied at the University of Music and Performing Arts with Elisabeth Dvorak-Weisshaar and Harald Ossberger. He is much in demand as an accompanist and chamber musician, collaborating with, among others, John Dickie, Paul Armin Edelmann www.paul-armin-edelmann.com, Peter Edelmann www.peteredelmann.com, Bernarda Fink, Heinz Holecek, Wolfgang Holzmair, Eva Lind, Herbert Lippert, Elisabeth von Magnus, Eva Marton, Brigitte Poschner, Ildikó Raimondi, Michael Schade, Georg Tichy, Jean-Luc Viala, Helmut Wildhaber, Heinz Zednik.
    He has served for several years as the studio accompanist for Walter Berry’s classes, and with the Summer Singing Academy at Eisenstadt, the Raber master classes in Hungary, and the „Vereinte Stimmen“ in Vienna. Among the festivals in which he has performed are Styriarte, Haydntage Eisenstadt and Klangbogen Wien.
    For the past decade he has also been a soloist and accompanist for early music performing on cembalo or fortepiano. Mr. Vorzellner took part in the International Millennium Conference in Ottawa in 1996 - his North American debut - and performs, as member or as guest, with early music ensembles such as Wiener Akademie, the Ungarische Nationalphilharmonie, and the Ensemble Lyrique Amsterdam. He is also active in contemporary music, and takes a keen interest in the traditional Viennese popular songs and comic theatrical songs, frequently working with Ulrike Beimpold, Heinz Holecek, Heinz Zednik, Alfons Haider, Klaus Rott, Franz Suhrada.
    He has frequently been heard at the Austrian Cultural Forum New York in the past few seasons. Mr. Vorzellner is also a teacher, lecturer and journalist whose subjects range from musical and cultural history to philosophy.