Markus Vorzellner

Tätigkeiten

Musik ist eine heilige Kunst

Korrepetition

Die Trias der Erarbeitung von Textverständnis, musikalischer Agogik und stilistische Sicherheit ermöglichen jede seriöse Arbeit. Und so ist es sogar möglich, Meisterkurse mit Christa Ludwig, Vesselina Kasarova oder Peter Schreier zu begleiten. Und manchmal kommt es auch vor, dass Größen wie Piotr Beczała anfragen.

Liedbegleitung

Das Ohr an der Sängerin / am Sänger zu haben, ist oberstes Prinzip, jede agogische Regung mitzutragen, Selbstverständlichkeit. Von langjähriger Erfahrung mit Partnerinnen und Partnern wie Ildikó Raimondi, Kurt Equiluz, Peter und Paul Armin Edelmann, Wolfgang Holzmair oder Heinz Zednik kann man nur profitieren.

Moderation

In diesen Bereich fallen sowohl die diversen Künstlergespräche, die ich im Laufe von Jahrzehnten bereits geführt habe, als auch themenbezogene Veranstaltungen, insbesondere zu den Bereichen "Kulturgeschichte" oder "Musiktheater",

Tonbeispiele

Biographie

Im Hintergrund: Verdis Geburtshaus in Le Roncole (Roncole Verdi)

geboren in Wien; Klavier-Studium an der seinerzeitigen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Elisabeth Dvorak-Weisshaar und Harald Ossberger.
Zusammenarbeit im vokalen Bereich u.a. mit: John Dickie, Paul Armin Edelmann, Peter Edelmann, Daniela Fally, Bernarda Fink, Gabriele Fontana Heinz Holecek, Wolfgang Holzmair, Eva Lind, Herbert Lippert, Elisabeth von Magnus, Eva Marton, Brigitte Poschner, Ildikó Raimondi, Kurt Rydl, Michael Schade, Georg Tichy, Peter Weber, Helmut Wildhaber oder Heinz Zednik.

Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Tätigkeit u.a. Konzerthalle Hamburg, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien, Grazer Oper, ACF New York, sowie im Rahmen zahlreicher Festivals wie Styriarte, Haydntage Eisenstadt, Klangbogen Wien oder Carinthischer Sommer.

Seit über dreißig Jahren erfolgt, beeinflußt durch Harald Ossberger, eine verstärkte Beschäftigung mit dem Hammerklavier als Solist und Begleiter.
Auf einem solchen Instrument erfolgte im Rahmen der Internationalen Millenium Konferenz 1996 in Ottawa das Nordamerika-Debut.

Häufige (Ur)aufführungen zeitgenössischer Musik im In- und Ausland, als Solist und Begleiter, u.a. mit dem Oboisten Alfred Hertel oder im Klavierduo mit Lieselotte Theiner.

Weitere Schwerpunktsetzung im Bereich der Unterhaltungsmusik, speziell des Wiener-Liedes und der Komödienlied-Literatur. Auf diesem Sektor Zusammenarbeit u.a. mit Ulrike Beimpold, Gabriele Schuchter, Waltraut Haas, Heinz Holecek, Heinz Zednik, Klaus Rott, Wilfried Scheutz oder Franz Suhrada.

Intensive Korrepetitionstätigkeit im Rahmen von Meisterkursen, u.a. bei KSin Prof. Sylvia Geszty, dem Rascher-Saxophonquartett, KS Prof. Kurt Equiluz, KS Heinz Zednik, KSin Grace Bumbry oder KS Prof. Peter Schreier. Von 1996 bis 2000 Studienkorrepetitor bei KS Prof. Walter Berry. Außerdem bei zahlreichen Interpretationskursen, u.a. im Rahmen der Musikfabrik Edelhof oder der Vokalsommerakademie Eisenstadt.

Im wissenschaftlichen und essayistischen Bereich tätig.

Publikationen

  • Otto Strobl - Ein Komponist aus dem Burgenland (Rötzer Eisenstadt, 1996)
  • "Halt fest im Aug" das Ziel..." in: Rienzi-Programmheft Wiener Staatsoper 1997
  • Zur Rezeption Oswald Kabastas in MUSICA. in: "Musik soll nicht bloß tönen, sie muß leben". Die Beiträge zum 2. Internationalen Oswald Kabasta-Symposion vom 16. bis 19. Mai 1996 Edition Strahalm 1998
  • Vom finsteren Tyrannen zum hehren Helden. in: Radamisto-Programmheft Salzburger Festspiele 2002
  • "Ich weiß nicht, was das sein soll überhaupt" - Leni Riefenstahl und die Dialektik der Simplifizierung Spurensuche 1-4/2002
  • Sprachliche Negation unaussprechlichen Leids? Zur Kritik Konstantin Kaisers an der "Wiener Gruppe". in: Clemens K. Stepina (hrsg.): ich habe den sechsten sinn Akten des Konrad-Bayer-Symposions 2004 (2006)
  • "Glauben sollst du, was ich dir sage" - Wagner-Verehrung und ihre Auswüchse in Deutschland und Österreich seit 1945 Österreichische Musikzeitschrift 6/2012
  • "Figlia! Mio padre" - Vater-Tochter-Beziehungen in den Opern Giuseppe Verdis. in: Rigoletto-Programmheft Wiener Staatsoper 2014
  • Opern, die nie geschrieben wurden. in: A Midsummer Night's Dream - Programmheft Wiener Staatsoper 2019
  • zahlreiche Essays für das "extra" der Wiener Zeitung ab 2000

Medien

Bilder

Ein Abend mit Heinz Holecek, Theater Akzent 2000
Mit Barbara Moser vierhändig, Haus der Industrie, 2005
Ulrike Beimpold und Heinz Zednik, Stadttheater Wien 2005
Greta Klingsberg, die erste Aninka in Hans Krasas "Brundibar", uraufgeführt im KZ Theresienstadt 1944, Mödling 2005
Wolfgang Bankl im Central-Park, NY 2005
Jane Marsh im Austrian Cultural Forum, New York 2006
Liederabend mit Elisabeth von Magnus, Austrian Embassy, Washington 2006
Opernkenner und Freund Gottfried Cervenka, Stammersdorf 2011
Inge Borkh, Stammersdorf 2011
MeisterInnen der Schauspielkunst: Gabriele Schuchter, Christine Kaufmann, Franz Suhrada, Christian Spatzek, 2014
Ein unvergessener Abend mit Peter Schreier, Stammersdorf 2015
Nach einem Gesprächsabend mit der großen Christa Ludwig, 2018
Piotr Beczala probt Lohengrin, 2018
Ein Abend für und mit Waltraut Haas, Pertisau 2019
Nach einem Gesprächsabend mit Waltraud Meier, 2019

Videos

Heinz und Sebastian Holecek im "Seniorenclub", ORF 1998
Kurt Rydl: Gala beim Meinl am Graben, 2019

Termine

2021
Juni

Eine der führenden Opern- und Operettendarstellerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundets feiert heuer ihren 90. Geburtstag. Ein würdiger Grund, mit der großen Künsterlin über ihr Leben und ihre Karriere zu plaudern. Zahlreiche Ton- und Filmbeispiele werden diesen Abend akustisch untermalen.

September

Nach dem Buch von Hermann Schlösser: "Die Wiener in Berlin" hat René Rumpold ein Stück geschrieben, das speziell die kulturelle Interaktion zwischen beiden Metropolen zum Thema hat. An diesem Abend werden er, Johannes Terne und Markus Vorzellner diese musikalisch durchzogene Zeitreise unternehmen.

Als einer der klangvollsten und gleichzeitig wortdeutlichsten Sänger des 20. Jahrhunderts ist der Bassbariton George London in die Geschichte der Gesangsinterpretation eingegangen. Von Karl Böhm nach Wien geholt, debütierte er 1949 an der Staatsoper als Amonasro und gab seine letzte Vorstellung dort 14 Jahre später als Don Giovanni. Seine künstlerische Perfektion führte ihn auf die großen Bühnen der Welt, so unter anderem nach Glyndebourne, Mailand, New York. Er verkörperte als erster Nichtrusse den Boris Godunow am Moskauer Bolschoi-Theater. Besonders in Erinnerung, weil auf Tonträger festgehalten, bleibt sein im Leiden klangvoller Amfortas bei den ersten Bayreuther Festspielen 1951 – eine Rolle, die er auch in der Folgezeit am Grünen Hügel verkörperte.

Über diese und zahlreiche andere Rollengestaltungen wird Markus Vorzellner an diesem Abend sprechen, wobei die Ausführungen durch Bild-, Film- und Tonbeispiele angereichert werden.

Haus Hofmannsthal, Reisnerstraße 37, 1030 Wien, Telefon: (+43 1) 714 85 33

Oktober

Eine der seltenen Möglichkeiten, die Wienerlied-Interpretationen des Großmeisters zu erleben.

November

An diesem Abend wird Markus Vorzellner den Operettenkomponisten, dessen Geburtstag sich heuer zum 151. Mal jährt, in einem etwas anderen Licht präsentieren. Er selbst wird mehrfach zu hören und zu sehen sein, und vielleicht wird er auch Einblicke in seine Biographie gestatten, die bis dato verborgen waren. Neben den zahlreichen Film- und Toneinspielungen wird die Sopranistin Marika Ottitsch bekannte und unbekannte Nummern Lehárs live präsentieren.

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